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Wurzelspitzenresektion in Berlin: Kosten, Kasse und Ablauf

Was eine Wurzelspitzenresektion in Berlin kostet, hängt vor allem von Ihrer Versicherung ab. Wichtig ist auch, ob ein Front- oder ein Seitenzahn behandelt wird. Für gesetzlich Versicherte ist der Eingriff grundsätzlich eine Kassenleistung, wenn der Zahn als erhaltungswürdig gilt. Bei Privatpatienten und Selbstzahlern rechnet die Praxis nach der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) ab. Bei durchschnittlichem Aufwand liegt das Honorar für die Resektion selbst zwischen rund 60 und 75 Euro. Dazu kommen Röntgenbilder, Betäubung, Wurzelfüllung und Nachsorge. Wir zeigen Ihnen, welche Beträge feststehen, was dazukommen kann und wie Sie vor dem Eingriff Klarheit über Ihren Eigenanteil bekommen.

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Klarheit vor dem Eingriff
Wir erklären Ihnen die Kosten einer Wurzelspitzenresektion und besprechen, welche Leistungen Ihre Versicherung übernimmt.
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Kurz gesagt

  • Privat nach GOZ: Für die Resektion am Frontzahn sieht die GOZ beim 2,3-fachen Satz 59,50 € vor, am Seitenzahn 75,03 €. Röntgen, Betäubung und Begleitleistungen kommen hinzu.
  • Gesetzlich versichert: Die Krankenkasse übernimmt die Wurzelspitzenresektion an Front- und Seitenzähnen grundsätzlich. Bei hinteren Backenzähnen gelten zusätzliche Bedingungen.
  • Eigenanteil: Er entsteht vor allem bei speziellen Behandlungstechniken, die über die Kassenversorgung hinausgehen. Dafür muss vorher eine schriftliche Vereinbarung unterschrieben werden.
  • Erfolgskontrolle: Ob der Eingriff gewirkt hat, lässt sich meist erst nach einigen Monaten im Röntgenbild beurteilen.
  • Unser Rat: Lassen Sie sich vor dem Termin alle Positionen schriftlich erklären. Bei CASA DENTALIS bekommen Sie das an jedem unserer fünf Standorte im Süden und Westen Berlins.

Inhaltsverzeichnis

Was bei einer Wurzelspitzenresektion passiert

Die Wurzelspitzenresektion, kurz WSR, ist ein kleiner operativer Eingriff, der einen Zahn erhalten soll. Nach der Beschreibung der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung werden dabei die Wurzelspitze und das entzündlich veränderte Gewebe um sie herum entfernt.

Der Weg zur Wurzelspitze führt nicht durch den Zahn, sondern von der Seite durch Zahnfleisch und Kieferknochen. So läuft der Eingriff typischerweise ab:

  1. Diagnose und Planung: Anhand von Röntgenbildern beurteilen wir, wie groß die Entzündung ist und wie die Wurzel verläuft.
  2. Örtliche Betäubung: Der Bereich wird betäubt. Sie sind wach, spüren aber keinen Schmerz.
  3. Freilegen: Das Zahnfleisch wird über der Wurzelspitze geöffnet, und ein kleines Knochenfenster wird angelegt.
  4. Resektion: Die Wurzelspitze wird gekürzt, das entzündete Gewebe entfernt.
  5. Verschluss: Der Wurzelkanal wird zur Wundhöhle hin bakteriendicht verschlossen. Danach wird das Zahnfleisch vernäht.

Die Arbeit findet auf sehr kleinem Raum statt. Die Zahnmedizin der Universität Zürich betont, dass die beengten und komplexen Verhältnisse an der Wurzel ein hohes Maß an Präzision verlangen. Genau deshalb schwankt der Aufwand von Zahn zu Zahn, und mit ihm schwanken die Kosten.

Wann der Eingriff infrage kommt

Meist geht einer WSR eine Wurzelkanalbehandlung voraus. Bleibt die Entzündung an der Wurzelspitze danach bestehen, kann die Resektion die letzte Möglichkeit sein, den eigenen Zahn zu behalten. Fachleute sprechen dann von einer sekundären WSR. Wurde der Zahn vorher nicht wurzelbehandelt, spricht man von einer primären WSR.

Laut KZBV kommt eine Wurzelspitzenresektion infrage, wenn:

  • eine chronische Entzündung an der Wurzelspitze trotz Wurzelkanalbehandlung nicht abklingt,
  • eine Wurzelkanalbehandlung von der Zahnkrone her nicht möglich ist, zum Beispiel wegen eines verbauten Kanals,
  • sich im Röntgenbild Veränderungen an der Wurzelspitze zeigen.

Ebenso klar benennt die KZBV, wann der Eingriff nicht sinnvoll ist: wenn Ihr Allgemeinzustand ihn nicht zulässt, wenn die Wundheilung gestört ist oder wenn der Zahnhalteapparat bereits weit zerstört ist. In diesen Fällen sprechen wir offen mit Ihnen über Alternativen, statt einen Zahn mit geringen Chancen aufwendig zu behandeln.

Wichtig für die Entscheidung ist auch der zeitliche Rahmen. Nach Angaben des Universitätsklinikums Würzburg lässt sich in der Regel innerhalb eines halben Jahres im Röntgenbild erkennen, ob eine Wurzelbehandlung erfolgreich war. Wer also kurz nach einer Wurzelbehandlung noch leichte Beschwerden hat, braucht nicht sofort eine Operation.

Die Gebühren im Überblick

Für die Wurzelspitzenresektion gibt es feste Gebührenpositionen. Private Leistungen rechnet die Praxis nach der GOZ ab, Kassenleistungen nach dem Bewertungsmaßstab für zahnärztliche Leistungen (BEMA). Die folgende Tabelle zeigt die Beträge für die Resektion selbst, ohne Begleitleistungen:

Leistung Frontzahn Seitenzahn
GOZ, 1,0-facher Satz 25,87 € (GOZ 3110) 32,62 € (GOZ 3120)
GOZ, 2,3-facher Satz (durchschnittlicher Aufwand) 59,50 € 75,03 €
GOZ, 3,5-facher Satz (höchster Regelsatz) 90,55 € 114,17 €
BEMA, Vergütung durch die Krankenkasse 95,00 € (BEMA 54a) 126,67 € (BEMA 54b)

Die GOZ-Werte stammen aus der amtlichen Fassung der GOZ und dem GOZ-Kommentar der Bundeszahnärztekammer zur Nr. 3110. Die BEMA-Beträge zeigt der Vergleich von GOZ und BEMA der Bundeszahnärztekammer mit Stand Februar 2026.

Auffällig ist: Die Krankenkasse vergütet die Resektion höher als die GOZ beim durchschnittlichen 2,3-fachen Satz. Die GOZ-Punktwerte sind seit vielen Jahren nicht angepasst worden. Deshalb arbeiten Praxen bei Privatpatienten häufig mit einem höheren Steigerungsfaktor.

Privat versichert oder Selbstzahler

Als Privatpatient erhalten Sie eine Rechnung nach GOZ. Nach Angaben der Bundeszahnärztekammer zu Kosten und Versicherungsfragen bildet der 2,3-fache Satz eine durchschnittliche Leistung nach Schwierigkeit und Zeitaufwand ab. Ein höherer Faktor muss für Ihren Fall nachvollziehbar begründet werden. Ein schwer zugänglicher Backenzahn, eine stark gekrümmte Wurzel oder eine größere Entzündung können eine solche Begründung sein.

Wie viel Ihre private Versicherung erstattet, regelt Ihr Tarif. Reichen Sie den Kostenvoranschlag vorab ein, dann wissen Sie vor dem Eingriff, welcher Anteil bei Ihnen bleibt.

Gesetzlich versichert

Die KZBV stellt klar, dass eine Wurzelspitzenresektion an Front- und Seitenzähnen grundsätzlich zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung möglich ist. Das gilt insbesondere dann, wenn sich das Wurzelkanalsystem mit anderen Verfahren nicht ausreichend behandeln lässt. Voraussetzung ist, dass der Zahn erhaltungswürdig ist.

Bei den hinteren Backenzähnen, den Molaren, ist die Kasse strenger. Die WSR ist dort laut KZBV in der Regel nur dann eine Kassenleistung, wenn mindestens eine dieser Bedingungen erfüllt ist:

  • Der Zahn steht in einer vollständigen Zahnreihe.
  • Die Behandlung verhindert eine einseitige Verkürzung der Zahnreihe.
  • Vorhandener Zahnersatz, etwa eine Brücke, kann so erhalten werden.

Trifft keine davon zu, kann die Behandlung trotzdem möglich sein. Sie wird dann aber privat abgerechnet.

Was die Rechnung zusätzlich enthalten kann

Die Resektionsgebühr ist nur ein Teil der Rechnung. Die Bundeszahnärztekammer weist ausdrücklich darauf hin, dass die tatsächliche Rechnung weitere Positionen und Zuschläge enthalten kann. Typische Bestandteile sind:

  • Untersuchung und Beratung vor dem Eingriff
  • Röntgenaufnahmen zur Planung und zur späteren Kontrolle
  • Örtliche Betäubung
  • Wurzelkanalfüllung und bakteriendichter Verschluss, die nach der KZBV zur möglichen Begleitbehandlung gehören
  • Chirurgische Zuschläge für ambulante Operationen
  • Nahtentfernung und Nachkontrolle
  • Gegebenenfalls Sedierung oder Narkose, wenn Sie das wünschen oder es medizinisch nötig ist

Für gesetzlich Versicherte gilt: Spezielle Behandlungstechniken übernimmt die Krankenkasse nach Angaben der KZBV in der Regel nicht. Welche Techniken das im Einzelfall sind, erklären wir Ihnen vor der Behandlung. Laut Bundesgesundheitsministerium muss vor Behandlungsbeginn eine schriftliche Vereinbarung getroffen werden, wenn Sie Leistungen wählen, die über die vertragszahnärztliche Versorgung hinausgehen. Eine Überraschung auf der Rechnung ist damit ausgeschlossen, wenn Sie das Dokument in Ruhe lesen und nachfragen.

CASA Dentalis Lichterfelde, Drakestraße 23A, 12205 Berlin
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Ein Rechenbeispiel

Nehmen wir an, bei Ihnen soll ein oberer Prämolar, also ein Seitenzahn, resiziert werden.

Sie sind gesetzlich versichert, und der Zahn ist erhaltungswürdig: Die Resektion rechnet die Praxis über die Kasse ab (BEMA 54b, Vergütung 126,67 €). Für diese Kassenleistung zahlen Sie nichts dazu. Ein Eigenanteil entsteht nur, wenn Sie gemeinsam mit uns zusätzliche Privatleistungen vereinbaren. Diese stehen dann vorab schriftlich in der Vereinbarung.

Sie sind privat versichert oder Selbstzahler: Bei durchschnittlichem Aufwand stehen für die Resektion 75,03 € auf der Rechnung. Ist die Wurzel schwer zugänglich und wird der 3,5-fache Satz begründet, sind es 114,17 €. Der Unterschied von 39,14 € ist für den Gesamtbetrag meist weniger entscheidend als die Begleitleistungen. Dazu gehören Röntgen, Betäubung, Wurzelfüllung und eine mögliche Sedierung.

Vergleich der Kosten für Kasse und Privatleistung

So vergleichen Sie zwei Angebote sinnvoll: Achten Sie nicht nur auf die Resektionsposition, sondern auch auf alle Begleitpositionen, die angesetzten Faktoren und deren Begründung. Nach dem gleichen Prinzip vergleichen Sie übrigens auch Angebote für größere Behandlungen. Wie das geht, zeigt unser Beitrag zum Vergleich von Implantat-Angeboten in Berlin.

Betäubung, Lachgas oder Narkose

Die meisten Wurzelspitzenresektionen finden unter örtlicher Betäubung statt. Viele Patientinnen und Patienten fürchten weniger den Schmerz als die Situation selbst: das Liegen, die Geräusche, das Gefühl, ausgeliefert zu sein. Wenn es Ihnen so geht, sind Sie bei uns nicht allein, und Sie müssen sich dafür nicht schämen.

Bei CASA DENTALIS bieten wir für ängstliche Patienten zwei Wege an:

  • Lachgassedierung: Sie bleiben ansprechbar, fühlen sich aber deutlich entspannter.
  • Vollnarkose: Sie schlafen während des gesamten Eingriffs.

Beides ist in der Regel eine zusätzliche Leistung mit eigenen Kosten. Diese besprechen wir vorher mit Ihnen. Mit welchen Beträgen Sie in Berlin rechnen sollten und wann die Kasse eine Narkose trägt, haben wir in unserem Überblick zu den Kosten einer Narkose beim Zahnarzt zusammengefasst.

Heilung und Nachsorge

Nach dem Eingriff erhalten Sie von uns genaue Verhaltenshinweise für die ersten Tage. Dazu gehört, wie Sie die Wunde schonen, wann Sie wieder normal essen und wie Sie die Zähne putzen. Halten Sie sich bitte an diese Hinweise und nicht an allgemeine Tipps aus dem Internet, denn sie richten sich nach Ihrem Zahn und Ihrem Befund. Wenn die Schwellung nach einigen Tagen zunimmt, Fieber auftritt oder die Schmerzen stärker statt schwächer werden, rufen Sie uns bitte sofort an. Wir haben täglich Notdienst.

Der eigentliche Heilungsprozess im Knochen dauert länger als die Wundheilung im Zahnfleisch. Wie bei der Wurzelbehandlung zeigt erst eine Röntgenkontrolle nach einigen Monaten, ob sich der Knochen an der Wurzelspitze erholt. Diese Kontrolle sollten Sie unbedingt wahrnehmen, auch wenn Sie längst keine Beschwerden mehr haben. Warum eine sorgfältige Nachsorge nach der Wurzelkanalbehandlung so viel zum langfristigen Erhalt des Zahns beiträgt, gilt für die Resektion genauso. Eine entzündungsfreie Wurzelspitze bleibt nur dann gesund, wenn der Kanal dauerhaft dicht ist.

Schematische Darstellung der Knochenheilung an der Wurzelspitze

Zur Nachsorge gehört auch die Pflege des ganzen Gebisses. Regelmäßige Prophylaxe senkt das Risiko neuer Entzündungen deutlich. Was eine professionelle Zahnreinigung in Berlin kostet, lesen Sie in unserem Ratgeber.

Wenn sich der Zahn nicht erhalten lässt

Manchmal zeigt die Diagnose, dass eine Resektion keine guten Chancen hat. Das kann an einer Längsfraktur der Wurzel liegen oder an einem stark geschädigten Zahnhalteapparat. Auch eine Resektion, die nicht ausgeheilt ist, kann der Grund sein. Dann ist es ehrlicher, gemeinsam über festen Ersatz zu sprechen, als einen Zahn mit viel Aufwand und Kosten ohne Aussicht zu behandeln.

Die häufigsten Lösungen für eine Einzelzahnlücke sind:

  • Zahnimplantat: Eine künstliche Wurzel trägt eine Krone. Die Nachbarzähne bleiben unberührt. Für die Einzelzahnversorgung nennen wir auf unserer Implantat-Seite 800–1.600 €. Was in diesem Rahmen enthalten ist, erklärt unser Beitrag zu den Kosten eines Einzelzahn-Implantats in Berlin.
  • Zahnbrücke: Die Nachbarzähne werden beschliffen und tragen den Ersatz. Für eine Zahnbrücke nennen wir 2.000 €.

Welche Lösung zu Ihnen passt, hängt vom Knochen, den Nachbarzähnen und Ihren Wünschen ab. Eine Entscheidungshilfe finden Sie auf unserer Seite Zahnbrücke oder Zahnimplantat. Nach einer länger bestehenden Entzündung ist manchmal zu wenig Knochen vorhanden. In diesem Fall informiert Sie unser Beitrag zum Knochenaufbau beim Implantat.

Unsere Sicht auf die Wurzelspitzenresektion

Wir sind eine Zahnarztfamilie, und in einer Familie spricht man offen miteinander. Das gilt auch für die Frage, ob sich ein Zahn retten lässt. Unser erster Gedanke ist immer der Erhalt des eigenen Zahns. Eine Wurzelspitzenresektion ist dafür ein bewährter Weg, wenn die Voraussetzungen stimmen. Wir empfehlen sie aber nicht um jeden Preis.

In der Beratung zeigen wir Ihnen Ihr Röntgenbild und erklären, was wir sehen. Wir sagen Ihnen, wie wir die Chancen einschätzen. Dazu gehört auch die ehrliche Auskunft, wenn wir einen Zahn für nicht mehr erhaltungswürdig halten. Gerade Patientinnen und Patienten ab 40 haben oft schon mehrere Behandlungen an einem Zahn hinter sich. Ihnen schulden wir eine klare Abwägung: Lohnt sich ein weiterer Versuch, oder ist eine feste Lösung auf Dauer die ruhigere Entscheidung?

Genauso wichtig ist uns die Transparenz bei den Kosten. Bevor wir behandeln, wissen Sie, was die Kasse trägt und was gegebenenfalls privat anfällt. Sie wissen auch, warum ein bestimmter Faktor angesetzt wird. Wer seine Rechnung versteht, kann sich auf das Gesundwerden konzentrieren.

— Dr. Herbst (Zahnarzt und Mitgründer von CASA DENTALIS)

Wurzelspitzenresektion bei CASA DENTALIS

Die Wurzelspitzenresektion gehört bei uns zur Oralchirurgie. Unser Standort in Lichterfelde liegt in der Drakestraße 23a, 12205 Berlin. Mit insgesamt fünf Standorten im Süden und Westen Berlins sind wir auch für Patienten aus Steglitz, Zehlendorf, Dahlem, Grunewald, Wilmersdorf und Charlottenburg-Westend gut erreichbar. So müssen Sie für den Eingriff und die Nachkontrollen nicht quer durch die Stadt fahren. Wir haben lange Öffnungszeiten, täglich Notdienst und Erfahrung mit ängstlichen Patienten. Auf Wunsch behandeln wir mit Lachgas oder in Vollnarkose.

Sie haben Beschwerden an einem wurzelbehandelten Zahn oder schon eine Empfehlung zur Resektion? Vereinbaren Sie einen Beratungstermin. Wir sehen uns Ihre Situation in Ruhe an und erklären Ihnen die Kosten Schritt für Schritt. Bei akuten Schmerzen erreichen Sie unseren zahnärztlichen Notdienst.

Häufige Fragen

Zahlt die Krankenkasse die Wurzelspitzenresektion komplett?

Die Resektion selbst ist an Front- und Seitenzähnen grundsätzlich eine Kassenleistung, wenn der Zahn erhaltungswürdig ist. Bei hinteren Backenzähnen müssen zusätzliche Bedingungen erfüllt sein, etwa eine vollständige Zahnreihe. Spezielle Behandlungstechniken zahlt die Kasse in der Regel nicht. Dafür müssen Sie vorab eine schriftliche Vereinbarung unterschreiben.

Wie viel kostet die Resektion für Privatpatienten?

Nach GOZ kostet die Resektion selbst beim durchschnittlichen 2,3-fachen Satz 59,50 € am Frontzahn und 75,03 € am Seitenzahn. Hinzu kommen Begleitleistungen wie Röntgen, Betäubung und Wurzelfüllung. Den Gesamtbetrag nennen wir Ihnen nach der Untersuchung schriftlich.

Tut eine Wurzelspitzenresektion weh?

Während des Eingriffs sorgt die örtliche Betäubung dafür, dass Sie keinen Schmerz spüren. Danach kann der Bereich für einige Tage empfindlich und geschwollen sein. Wenn Sie große Angst haben, sprechen Sie uns auf Lachgas oder eine Vollnarkose an.

Wann weiß ich, ob die Behandlung erfolgreich war?

Die Wunde im Zahnfleisch heilt relativ schnell. Ob sich der Knochen an der Wurzelspitze erholt, zeigt aber erst eine Röntgenkontrolle nach einigen Monaten. Nehmen Sie diesen Termin bitte auch dann wahr, wenn Sie keine Beschwerden haben.

Ist ein Implantat die bessere Wahl als eine Resektion?

Wenn der Zahn erhaltungswürdig ist und die Aussichten gut sind, raten wir in der Regel zum Erhalt des eigenen Zahns. Ist die Prognose schlecht, kann ein Implantat die verlässlichere Lösung sein. Das entscheiden wir gemeinsam mit Ihnen anhand Ihres Befunds.

Quellen

CASA DENTALIS
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Rufen Sie uns an, wenn Sie Ihre Behandlungsmöglichkeiten oder die Kosten einer Wurzelspitzenresektion besprechen möchten.

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